Januar 13, 2010
Kieran Goss gehört zu den erfolgreichen Singer Songwriter, die die Grüne Insel in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Dabei klingt er nicht traditionell sondern hat seien eigenen Stil gefunden, der durchaus poppig daher kommt und sich manchmal Elementen der Countrymusik der 60er Jahre bedient.
Erstmalig hab ich ihn vor einigen Jahren zufällig auf dem Open Flair gesehen und mir dann eine CD von ihm gekauft. Letztes Frühjahr war er schon einmal im Schlachthof in Kassel, aber da konnte ich nicht. Dieses mal hat es aber gepasst. Der nicht sehr grosse Ire mit dem markanten Gesicht kam jedoch nicht allein. Er wurde begleitet von einer Sängerin, die sich dezent an der Seite des Sängers hielt und mit ihre samtigen Stimme seinen Gesang umspielte. Das versierte Gitarrenspiel von Kieran wurde durch den akustischen Kontrabass von Garth unterstützt.Aber auch der Bassist setzte seine Stimme ein um den Songs einen dezenten Gesang beizusteuern. Das durch eine kurze Pause geteilte mehr als zweistündige Konzert, das ca. 80 Besucherinnen im Schlachthof sichtlich genossen, war kurzweilig und stimmungsvoll. Kieran Goss unterhält in erster Linie musikalisch und schafft es mit zumeist leisen Tönen sein Publikum in seinen Bann zu ziehen. Er legt viel Gefühl in seinen Gesang und das gesamte Arrangement klingt wunderbar aufeinander abgestimmt und nie zu dick aufgetragen. Daneben schafft es der irische Songwriter durch sein in einwandfreiem Deutsch vorgetragenen humorvollen Ansagen dem Publikum einen Einblick in sein Leben und in die Entstehung seiner Songs zu geben. Diese sind genauso unterhaltsam wie seine Musik. Kieran ist einen Konzertbesuch wert. In Kassel wird er allerdings erst wieder im Herbs des nächsten Jahres zu hören sein. Darum heisst es also mal eine CD dieses (Geheim-)Tipps zu erstehen.
November 15, 2009
Ich war vergangen Donnerstag in der Batschkapp auf dem Konzert der Levellers. Sie boten von Beginn an eine rasante Show, die immer nur kurz Zeit zum Verschnaufen zwischen den einzelnen Songs bot. Musikalisch bieten die sechs Musiker aus England sorgten für tanzbare Stimmung unter dem Publikum, die zuweilen auch Pogo tanzten. Dafür sorgte nicht nur das treibende Schlagzeug, das den Rhythmus vorgab, sondern auch Bassist und Geiger, die fröhlich mit ihrem Instrument über die Bühne fegten. Sie Setlist spannte einen weiten Bogen über die gesamten Alben der Band, wobei die Stücke des Albums “Levelling the Land” fast komplett gespielt wurden. Zu meiner Freude, da dies meine Lieblings CD der Band ist. Es ist vermutlich auch die bekannteste. Hervorzuheben ist zudem das gekonnte Mandolinen- und Mundharmonikaspiel, das neben wechselnden und gemeinsamem Gesang für Abwechslung sorgte.
Ich kann nur jedem empfehlen eines der noch anstehenden Konzert der Deutschlandtour im Herbst zu besuchen und sich selbst vom Können der Levellers ein Bild machen zu können.
April 20, 2009
Da manchmal Anfragen nach weniger Musikern als einer 6köpfigen Band kommen oder sie terminlich nicht alle mit der gesamten Band wahrnehmbar sind, haben Jakob und ich schon ein paar einzelne Auftritte gemacht. Hierzu gibt es nun auch eine kleine Homepage mit Informationen und einer Dokumentation unseres musikalischen Schaffens.
Hier gehts zu den 2Potheen.
November 11, 2008
Ich spiele ja in einer Irish Folkband namens Potheen Rovers, die ich mit Freunden 1998 gegründet hab. Nun spielen wir schon zehn Jahre zusammen und haben bereits 110 mal auf der Bühne gestanden und musiziert. Das ist ein Grund zum feiern, dachten wir uns. Gefeiert wird am 15. November im Jugendzentrum Hessisch Lichtenau, wo wir unseren ersten Auftritt Anfang 1999 hatten. Dazu sind ganz herzliche alle Freunde, Bekannte und Fans der Band eingeladen, um mit uns zu feiern.
Das Konzert beginnt um 21.00 Uhr und wird live mitgeschnitten, so dass in nicht allzu ferner Zukunft die erste Live CD der Potheen Rovers veröffentlicht werden könnte. Weitere Infos dazu gibt es auf www.PotheenRovers.de.
Oktober 9, 2008
Am 4. Oktober durfte ich mit meiner Band Potheen Rovers als Vorband für die bekannte Folkband Fiddler’s Green im Kurbelkasten in Hann. Münden auftreten. Wir waren die zweite Vorband und hatten 45Minuten, um die Zuschauer auf Folk einzustimmen, was uns auch gut gelungen ist. Im Gegensatz zu den sonstigen Auftritten, die eher abendfüllend sind, war das etwas ungewohnt. Wir gaben aber gut Gas und so tanzten und klatschen die Leute recht bald. Die Resonanz während und nach dem Konzert war auch gut. Es hat vielen gut gefallen. Dann hoffen wir mal, dass sie uns auch bei anderen Konzerten mal besuchen und unser Bekanntheitsgrad noch steigt.
Juli 22, 2008

Feuerball
In der letzten Zeit hab ich mal wieder etwas öfter mit “Feuer gespielt”. Ich hab mir ein paar Feuer Pois zugelegt und wieder mit dem Feuerdiabolo geübt. Bei ein zwei Gelegenheiten hab ich dann auch Feuer gespuckt zusammen mit einer ganz lieben Freundin, die das auch gut kann. Sie kann sogar Feuerschlucken, was ich mich nicht so recht traue. An dieser Stelle aber auch der Hinweis, dass man das nicht einfach so ausprobieren sollte, denn es ist nicht ungefährlich und die gesundheitlichen Risiken sind groß, da man ja mit an sich giftigen Chemikalien hantiert. Daher mach ich das auch nicht so oft.

Feuerspirale
Januar 7, 2008
Jakob und ich kamen in Immenhausen/Mariendorf an und als erstes sehen wir die aufgebaute Jurte. Dann gehen wir in die Gaststätte und stellen uns der Wirtin Andrea vor. Gleich lernen wir einige ihrer Jungs kennen. Eine kleine gemütlich eingerichtete Gaststube mit einer kleinen Bühne. Da fühlt man sich gleich heimisch. Alle Sitzplätze an den Tischen waren reserviert und eine Menge Gäste haben sich angekündigt. Schnell füllte sich dann auch der Gastraum mit dem Publikum.
Mit teils ruhigen aber auch stimmungsvollen Songs unterhielten wir dann bis weit nach Mitternacht das treue Publikum. Bei ruhigen Songs herrschte eine angenehme aufmerksame Atmosphäre und bei den temporeichen Songs klatschte das Publikum natürlich auch mit. Nach ein paar Zugaben kam meine Stimme allerdings an ihre Grenze. Das allerletzte Lied spielten wir dann ohne unser Musikanlage. Es war ein schöner Abend und vielleicht gibt es ja einmal ein Wiedersehen in der Gaststätte zum Hufschmied.
Juni 19, 2007
Das erste Come 2gether Festival, was ich mit Jugendlichen in Witzenhausen organisiert habe ist gut gelaufen. Die Organisation hat geklappt und der Sound war recht professionell, obwohl alles Amateure waren, die die Regler bedient haben. Es hätten ruhig noch etwas mehr Zuschauer/innen sein können; die Bands hätten es verdient. Allerdings war die Stimmung am Samstag klasse.
Mehr Infos und Bilder gibt es auf der Homepage des Festivals.
April 27, 2007
Unsere zweite Nacht verbringen wir in Doolin - einem kleinen Örtchen, das seine Bekanntheit zwei Tatsachen verdankt. Zum einen fahren von hier aus die Fähren auf die Aran Islands. Zum zweiten trafen sich hier in den 70er Jahren im Sommer jede Menge folkbegeisterte Menschen, die mit für das Revival der irischen Musik verantwortlich sind. Der Ort besteht aus wenigen Häusern und Pubs. In den letzten Jahren sind ein paar Häuser hinzugekommen und ab diesem Frühjahr gibt es auch eine Tourist-Information.
Von hier aus geht es am nächsten Tag zu den Cliffs of Moher, die ich schon vor ein paar Jahren gesehen hab. Sie sind atemberaubend. Allerdings raubt einem derzeit mehr den Atem, dass man sie nur noch eingeschränkt genießen kann. Während man bis vor einem halben Jahr noch einen Pfad etwa 5 km an der Küste entlangwandern und die Natur genießen konnte, gibt es jetzt nur noch die Möglichkeit ein typisches Touristenfoto kurz hinter dem “visitore center” zu machen und danach ist alles abgesperrt und “Durchgang verboten”. Wie froh war ich, dass ich schon zwei mal am Ende der Cliffs an einer Turmruine sitzen und den Blick aufs Meer richten konnte. Das ist nun kaum mehr möglich. Vermutlich sind Naturschutz und Sicherheit die Ursachen und Gründe für diese Maßnahmen. Was man bei etwas längerem Nachdenken auch verstehen kann, denn im letzten Jahr sind auch mehrere Personen an den Klippen in die Tiefe gestürzt.
to be continued